Saunatücher: Qualität und Begeisterung

Saunatücher & Pestemals für entspannte Momente

Seit jeher gelten Dampfbad und Sauna als wohltuende Orte der Entspannung und Körperpflege. Bereits im alten Rom wurden klassisch römische Thermen von der Bevölkerung genutzt, um sich zu waschen und gleichzeitig Körper und Geist zu regenerieren. Darüber hinaus wissen wir heute, dass der Besuch einer Sauna auch einen nachgewiesenen, medizinischen Mehrwert bietet. So sorgt die abwechselnd kalte und warme Umgebung dafür, dass das Immunsystem gestärkt wird und damit effektiv Erkältungen und ähnlichen Krankheiten vorgebeugt werden kann.

Heutzutage gibt es je nach Region und Land unterschiedliche Regeln für den Besuch einer Sauna. Damit Ihr nächster Saunabesuch also zu einem vollen Erfolg wird, sollten Sie einige Dinge beachten – dann sind Entspannung und Ruhe garantiert.

Saunieren mit und ohne Saunatuch

Während in Deutschland sowie im nordeuropäischen Raum oftmals textilfrei sauniert wird, bestehen gerade in südlichen Ländern sowie im orientalischen Raum genaue Bestimmungen, die richtige Bekleidung betreffend. So ist es beispielsweise in türkischen Dampfbädern üblich, ein spezielles Saunatuch – das sogenannte Pestemal – zu tragen.

Das Pestemal ist ein Saunatuch, das üblicherweise aus Baumwolle und in seltenen Fällen auch aus Leinen hergestellt wird. Unabhängig davon, ob die Badeeinrichtung von Männern und Frauen zeitgleich besucht werden kann, bindet man sich das Tuch als Lendenschurz um die Hüften, bevor man die eigentlichen Räumlichkeiten betritt. Ähnlich wie klassische Saunatücher sind hochwertige Pestemals äußerst saugfähig und nehmen sowohl die Feuchtigkeit aus der Luft, als auch körpereigenen Schweiß auf, so dass stets eine hygienische Atmosphäre innerhalb des Dampfbades gewährleistet ist.

Kein Schweiss auf´s Holz – Saunatücher richtig verwenden

Auch in textilfreien Saunen sollten Sie stets ein oder mehrere Saunatücher mit sich führen. Diese dienen einerseits dazu, die Sitz- und Liegeflächen vor direktem Körperkontakt zu schützen und Schweiß und Hautpartikel aufzufangen. Andererseits benötigen Sie ein Saunatuch, um sich nach dem Abduschen zu trocknen um den nächsten Saunagang nicht völlig durchnässt anzutreten. Da gerade im deutschsprachigen Raum der Grundsatz „Kein Schweiss auf´s Holz!“ gilt, können Sie so von vorneherein Diskussionen und etwaige Unstimmigkeiten vermeiden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Bade- und Handtüchern weisen Saunatücher daher in der Regel ebenfalls größere Abmessungen auf. Beim Betreten der Sauna wird das Saunatuch großflächig auf der Holzoberfläche ausgebreitet, so dass die gesamte Körperfläche abgedeckt wird und kein Kontakt zwischen Haut und Liegeoberfläche besteht. Je nach persönlicher Vorliebe können Saunatücher auch dafür verwendet werden, den Saunagang sitzend zu verbringen. Dank der erweiterten Länge kann das Saunatuch gleichzeitig als Sitzunterlage dienen und auf der in der Regel stufenförmig angeordneten Saunabank als Rückenunterlage verwendet werden. Somit sorgt das Saunatuch nicht nur für eine hygienische Benutzung der Sauna, sondern bietet gleichzeitig dank ausgewählter Materialien und der für Saunatücher typischen, weichen Struktur einen gewissen Komfort und eine Abfederung scharfer Ecken und Kanten.Hochwertige Saunatuecher

Darüber hinaus werden in klassischen Saunen oft spezielle Aufgüsse und Zusätze verwendet, um die Wirkung der erwärmten Luft zu verstärken. Dabei wird mit Ölen oder Duftstoffen versetztes Wasser auf die Wärmequelle – meistens ein elektrisch betriebener Ofen – gegossen, wodurch das Wasser verdampft und dadurch die Luftfeuchtigkeit erhöht. Durch das Verwirbeln mit einem Saunatuch kann die feuchte Luft danach im Raum verteilt werden, so dass der Körper noch weiter erhitzt und sich die Wirkung der Sauna vervielfacht.

Hochwertige Saunatücher für alle Zwecke

Bei der Wahl der richtigen Saunatücher kommt es also weniger darauf an, welche Saunavariante Sie bevorzugen. Dennoch unterscheiden sich verschiedene Saunatypen in Funktion und Wirkungsweise und teilweise sogar je nach Region und Land erheblich.

Den vielleicht klassischsten Saunatypen stellt dabei die sogenannte Finnische Blockhaussauna dar. Diese Sauna besteht zunächst aus einen erwärmten Raum, vornehmlich aus Holz, der als Schwitzbad genutzt wird. Durch die Erwärmung der Luft sowie Dampf, der durch den Aufguss von Wasser entsteht, wird ein starkes Schwitzen bewirkt, dass gerade bei Erkältungen oder rheumatischen Erkrankungen lindernde Wirkung verspricht.

In der orientalischen Kultur beheimatet und auch hierzulande immer häufiger anzutreffen ist dagegen das türkische Dampfbad, auch Hamam (aus dem arabischen Hammām) genannt. Im Gegensatz zur klassischen Sauna bestehen entscheidende Unterschiede in der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Während eine Sauna auf bis zu 80 Grad Celsius – in seltenen Fällen sogar über 100 Grad – erhitzt wird, ist ein Dampfbad mit maximal 50 Grad deutlich kühler. Dafür weist ein Dampfbad eine höhere Luftfeuchtigkeit auf. Dennoch sind beide Varianten aus gesundheitlicher Sicht ähnlich effektiv. Gerade Anfängern wird jedoch empfohlen, mit einem Dampfbad zu starten, da die feuchte Luft und die gemäßigten Temperaturen oft als angenehmer empfunden werden, als die trockene Hitze einer finnischen Sauna. Was Sie außerdem in einem türkischen Dampfbad erwartet, erfahren Sie ebenfalls bei uns!Saunatücher

Neben Dampf- und Blockhaussauna gibt es noch weitere artverwandte Saunatypen, die jedoch oft nur regional zu finden sind:

    • Ein Caldarium beschreibt ein Dampfbad im antiken römischen Sinne. Ein durch sogenannte Hypokausten – Säulen unterhalb des Bodens, die mit warmer Luft umströmt werden – erwärmter Raum strahlt eine Wärme von etwa 40 – 50 °C durch Boden, Seitenwände und Bänke ab. Dadurch entsteht eine kreislaufschonende Umgebung, die durch eine hohe Luftfeuchtigkeit zusätzlich dafür sorgt, dass die Muskulatur entspannt wird.
    • Eine Banja bezeichnet ein traditionell russisches Dampfbad. Dieses wird in der Regel mit einem Holzofen beheizt und erreicht Temperaturen von bis zu 100 °C. Auch in einer russischen Banja werden Aufgüsse sowie Wasser benutzt, um die Luftfeuchtigkeit zusätzlich zu erhöhen. In der russischen Kultur hat die Banja zudem einen besonderen gesellschaftlichen Stellenwert. Nicht selten werden wichtige Gespräche und geschäftliche Verhandlungen in einer solchen Sauna abgehalten.
    • Ein Sentō ist ein japanisches Badehaus, welches bis Mitte des vorherigen Jahrhunderts vorwiegend in städtischen Wohnvierteln zu finden war und private Badezimmer ersetzte. Da Badewasser mit offenem Feuer erhitzt werden musste, sorgte eine Verordnung zum Brandschutz dafür, dass sich das Sentō in weiten Teilen Japans etablierte. Obwohl die Zahl der Besucher innerhalb der letzten Jahrzehnte stetig zurückgegangen ist, bietet das japanische Badehaus auch heute noch einen gesellschaftlichen Treffpunkt und wird zur Pflege sozialer Kontakte nach wie vor genutzt.

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