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Dürfen Handtücher in den Trockner?

30. Juli 2019
Handtücher im Trockner trocknen

Ein Wäschetrockner ist ein überaus praktischer Haushaltshelfer, wenn es um das Trocknen von Wäsche geht. Er ist nicht nur im Herbst und Winter hilfreich, sondern auch im Sommer. Wenn es einmal besonders schnell gehen muss, wird die geschleuderte Wäsche einfach in die Trommel geworfen und ist innerhalb kürzester Zeit trocken. So spart ein Wäschetrockner nicht nur Zeit, er schont darüber hinaus auch die Textilqualität und macht die Fasern von Textilien angenehm weich. Natürlich auch bei Handtüchern.

Handtücher im Trockner trocknen

Nach dem Waschen in der Waschmaschine müssen die Handtücher noch getrocknet werden. Ein Wäschetrockner ist dabei eine hervorragende Hilfe. Denn hier werden die Handtücher flauschig und weich. Durch die Kombination aus Bewegung und warmer Luft werden die Fasern der Handtücher besonders weich und behalten diesen flauschigen Effekt auch nach der Trocknung bei. Praktisch sind hier auch Trocknerbälle, die einfach mit in die Trimmel gegeben werden. Mit ihnen verkürzt sich die Trocknungszeit sogar noch einmal und die getrocknete Wäsche kommt sogar noch ein bisschen weicher und flauschiger aus dem Trockner. 

Nicht jede Textilie ist dazu geeignet im Trockner getrocknet zu werden. Bei Unklarheiten gibt es allerdings Abhilfe. Anhand dieser Trocknersymbole lässt sich feststellen, was trocknergeeignet ist und was nicht:

Trocknersymbole für Handtücher

  1. Textilien mit diesem Etikett dürfen grundsätzlich im Trockner getrocknet werden
  2. Wie das Symbol schon erahnen lässt: Wäsche mit diesem Zeichen darf nicht im Trockner getrocknet werden
  3. Das Symbol mit einem Punkt zeigt an, dass Handtücher und Textilien im Schonprogramm des Wäschetrockners getrocknet werden dürfen. 
  4. Zwei Punkte bedeuten, dass die Wäsche im normalen Trocknerprogramm getrocknet werden darf. 

Um flauschige und weiche Handtücher zu erhalten, sollten diese am besten direkt nach dem Waschvorgang in den Trockner gegeben und getrocknet werden. So werden die Fasern aufgelockert und kommen flauschig wieder aus der Trommel. Handtücher aus Baumwolle profitieren besonders davon. Besteht Ihr Handtuch allerdings aus einem anderen Material, sollten Sie vorher unbedingt die Pflege- und Waschhinweise beachten. Das gilt auch für Handtücher, die bestickt, mit Motiven verziert oder mit synthetischen Fasern versehen sind. 

Handtücher ohne Wäschetrockner trocknen

Während Handtücher aus Baumwolle bedenkenlos im Trockner getrocknet werden können, sollten Sie bei Handtüchern aus Mikrofaser achtgeben. Diese Handtücher dürfen nur bei niedrigen Temperaturen, also im Schongang, in den Trockner gegeben werden. Doch nötig ist das bei Mikrofaser-Handtüchern prinzipiell nicht. Sie lassen sich hervorragend auch an der frischen Luft trocknen. 

Wer keinen Wäschetrockner besitzt, muss natürlich nicht auf weiche Handtücher verzichten, auch wenn diese erfahrungsgemäß nicht ganz so weich werden, lassen Sie sich gut an Wäscheleine oder auf dem Wäscheständer trocknen:

  • Auch beim Trocknen von Handtüchern an der frischen Luft gilt: direkt nach dem Waschen aufhängen
  • Vor dem eigentlichen Aufhängen kräftig aufschütteln, um die Fasern zu lockern 
  • Handtücher sollten am Besten im Schatten getrocknet werden, die Fasern werden sonst schnell hart
  • Lassen Sie die Handtücher nicht zu lange hängen, so bleiben die Fasern weich
  • Bei leichtem Wind trocknen Handtücher besonders gut und die Fasern werden durch die ständige Bewegung gelockert

Handtücher werden im Wäschetrockner besonders weich und flauschig. Beachten Sie beim Waschen dennoch die Pflegehinweise, um lange Freude an Ihren Handtüchern zu haben. 

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